Ugrás a tartalomhoz Lépj a menübe
 


Angaben zum Lebenslauf des Kupferstechers Johann Blaschke (1770-1833)

2012.02.25

 

Angaben zum Lebenslauf des Kupferstechers Johann Blaschke (1770-1833)
 
         Obwohl der in Preßburg geborene, in Wien tätige Johann Blaschke, der für österreichische, deutsche und ungarische Verlage gleichermaßen gearbeitet hat, einer der meist beschäftigten Kupferstecher der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert und der ersten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts war, ist seine Tätigkeit als Buchillustrator kaum bekannt. 1933 erschien zwar eine Studie, die die Erscheinungsangaben von mehr Blaschke-Illustrationen erhielt als je zuvor oder seitdem,[1] dieser Artikel wurde aber weder in der ungarischen, noch in der österreichischen Forschung bekannt.[2] Die Studie der Lotte von Eynern kannte auch Dénes Pataky nicht, der in seinem Katalog 1951 die Geschichte des ungarischen Kupferstiches aufarbeitete und 162 Kupferstiche von Johann Blaschke auflistete.[3] Die sich wiederholenden Zeilen in den ungarischen und österreichischen Lexika und Fachkatalogen von 1835 bis Heute, dass nämlich Blaschke für den Wiener Verlag Doll Illustrationen zu Wieland-, Goethe- und Schiller-Serien[4] fertigte, deckt – wie es sich bei meinen Forschungen   zwecks der Anfertigung der Biografie des Künstlers und der Zusammenstellung seines Oeuvre-Katalogs zeigte – ein aus ca. 500 Stück bestehendes, bedeutendes und abwächslungsreiches Stichmaterial.
          Johann Blaschke bekam den Auftrag für seine – mir bekannten – ersten Buchillustrationen 1791 mit 21 Jahren, als Schüler der Kunstakademie, und auch noch 1843, zehn Jahre nach seinem Tod erschien ein Band, den 42 Stiche von ihm schmückten.[5] Aus seiner kontinuierlichen Beschäftigung, Popularität bei den Wiener und ausländischen Verlegern – meinen Forschungen zufolge arbeitete er für mehr als 40 Drucker und Verleger[6] – kann man darauf schlussfolgern,   dass der Künstler, der vermutlich über guten Geschäftssinn und Kontakte verfügte, seinen Platz Anfang des 19. Jahrhunderts in der Welt der sich vom früheren feudalen Mäzenatentum lossagenden, immer mehr auf Markt- und Unternehmergrund fundierten Buchverlage neuen Typs, die die wachsenden kulturellen Ansprüche des finanziell erstärkenden Bürgertums erfüllten, und im weiteren Sinn in der Literatur- und Kunstwelt sowie Öffentlichkeit fand. Einige Verleger gaben ihm regelmässig, andere nur gelegentlich Aufgaben. Einige Bücher, ganze Serien ließen sie ausschließlich von Blaschke illustrieren, aber oft arbeitete er an einem Buch oder Almanach mit anderen Kupferstechern zusammen, in bestimmten Veröffentlichungen übernahm er den Platz des früher beschäftigten Künstlers. Den Grund seiner Popularität können wir sicherlich auch darin suchen, dass der mobile, produktive und sich anpassende Illustrator jenen formalen und stilistischen Anforderungen entsprach, den die Verleger, Autoren und Leser an die Buchillustrationen stellten.
           Die Erforschung der Tätigkeit des länger als 40 Jahre als Kupferstecher arbeitenden Johann Blaschke gibt auch die Möglichkeit zur Untersuchung der an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert in der mittelosteuropäischen Buchausgabe vollzogenen Genreänderungen. Neben den Ausgaben zur Popularisierung der antiken Literatur, Mythologie, bildenden Kunst und Geschichte mit klassizistischer Anschauung (Abb. 1) wuchs allmählich die Zahl der Einzelbände und Gesamtausgaben zeitgenössischer Schriftsteller und Dichter sowie derer aus der nahen Vergangenheit, desweiteren der illustrierten wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Arbeiten (Abb. 2) über die Geschichte der europäischen Länder – im allgemeinen von der Antike bis zur neuesten Zeit. In den topografischen Publikationen lösten die früheren, antikisierenden, fiktiven Naturdarstellungen („Ideallandschaften”) wirkliche Landschaften, Gebäude, Parks zeigende Ansichten (Abb. 3) ab, die die neuartige patriotische und heimatkundliche Literatur, beziehungsweise die sentimentalen, malerischen Reisebeschreibungen („Mahlerische Reise”) illustrierten.
          Neben den früheren, in erster Linie wirtschaftliche, meteorologische Kenntnisse vermittelnden Kalendarien gewannen die literarischen Almanache Raum: Obwohl sie den praktischen Kalenderteil oft noch enthalten, verschob sich der Akzent immer mehr auf die Weitergabe kultureller Informationen. Mit den als Mischung veröffentlichten kürzeren Geschichten, Gedichten beziehungsweise ihren kleinen, handgerechten Maßen, hübschen Äußeren wollten sie das Interesse einer zu jener Zeit erstarkenden, neuen Leserschicht, der Damen des wohlhabenden Bürgertums erwecken (Almanach für Freundinnen romantischer Lektüre,Almanach für Wiens edle Töchter). Auch mit der wachsenden Zahl der Illustrationen: In den Gedichtbänden, die das Schaffen je eines Dichters vorstellten, den Romanen beziehungsweise historischen Werken war im allgemeinen nur ein Stich – meistens ein Titelbild oder das Porträt des Schriftstellers, Dichters – vorhanden, in den Almanachen jedoch zahlreiche Darstellungen verschiedener Genres – Gedichtillustrationen, Landschafts- und Modebilder, historische Szenen, Kopien berühmter Kunstwerke (Abb. 4) – zu finden. Im Gegensatz zu den prächtigen Kupferstich-Alben der 17.-18. Jahrhunderte, die die herausragenden Denkmäler der antiken Kunst, die Schätze je einer aristokratischen Kunstsammlung in wenig Exemplaren für hohe Kosten zeigten, also nur für die Reichsten zugänglich waren, spielten diese billigen Ausgaben wichtige Rolle in der breiten Verbreitung von Allgemeinwissen und der Formung des Allgemeingeschmacks.
             Populär waren auch die Theateralmanachs: Blaschke illustrierte in den 1810-er Jahren mehrere derartige Publikationen des Wiener Schriftstellers Adolf Bäuerle. Ende des 18. und in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts vermehrte sich auch die Zahl der lehrbuchähnlichen Ausgaben, die die Erziehung der Jugend, die Vermittlung naturwissenschaftlicher, historischer und religiöser Kenntnisse zum Ziel hatten, Richtlinien zur Ethik oder Lebensführung beinhalteten – in einige davon fertigte auch Blaschke Stiche (Abb. 5). Seine Illustrationen finden wir manchmal auch in besonderen Ausgaben – anatomischem Fachbuch oder in Druck erschienenem Klavierauszug (Abb. 6).
 
 
*
 
Joannes Michael Blaske – nach der Matrikel der römisch-katolischen St. Martin-Kirche in Pressburg – war am 12. Dezember 1770 als Zwillingkind von Jozef Blaske Musiker und Anna Mária Blaske in Pressburg geboren.[7] Die Familie zog in der Kindheit von Johann Blaschke nach Wien. Sein Vater war, wie es aus dem Rechnungsbuch des Wiener Hoftheaters hervorgeht, 1782 für 350 Forint Gehalt bereits der erste Geiger des Hoftheaters.[8] Seinen Namen – mal Blaske, dann Blaschee, oder Plaschke, anderswo aber in Form von Plaske – treffen wir bis 1788 regelmässig bei den Lohnauszahlungen des Theaters. Den letzten, auf ihn bezogenen Eintrag finden wir bezüglich der Zeitspanne März 1788 bis Februar 1789.[9]
            Das Studium an der Wiener Akademie der bildenden Künste begann Johann Blaschke – wie im Matrikular der Institution zu lesen ist – am 1. Oktober 1787:
„1. Okt. 1787 Eintritt. Blaschke Johann 16 Jahre alt von Pressburg deren Vater ist P.P. Theater Musicus auf der alten Wieden Nro 88 wohnhaft.“[10]Blaschkes Familie lebte also zu dieser Zeit im Wiener Bezirk Wieden, in der heutigen Wohllebengasse 8.[11] Blaschkes Name finden wir auch noch in den akademischen Protokollen des Jahres 1794 – der 24-jährige Künstler wird hier als Kupferstecher erwähnt.
Blaschke lernte an der Akademie beim einstigen Gründer und Direktor der 1766 auf Beispiel des Pariser Wille-Ateliers konstituierten „K. k. Kupferstecher-Akademie”, Jakob Matthias Schmutzer, der seine führende Rolle beim Lehren des Kupferstechens auch nach der Vereinigung der Wiener Kunstakademien („K. k. Akademie der vereinigten bildenden Künste”) 1772 beibehielt. Vorerst wissen wir nicht, warum Blaschkes Name in jener Akademie-Beschreibung nicht zu lesen ist, deren zweiten Teil 1790 Anton Weinkopf anfertigte und der auch die Namen der Lehrer und Schüler der Wiener Akademie enthält, denn in dieser Zeit lernte er laut der Matrikel der Akademie in der Institution.[13] Die Quelle jener Angabe des Jahres 1835[14], dass Blaschke neben seinen akademischen Studien beim bekannten Kupferstecher Clemens Kohl[15], der auch als Zeichenlehrer von Maria Theresia tätig war, lernte, fand ich bisweilen nicht, es ist aber sicher, dass sie ab 1793 mehrmals an einer Publikation[16] zusammen gearbeitet haben, und nach dem Tod von Clemens Kohl 1807 setzte Blaschke einige von Kohl angefangene Illustrationsserien fort, vermutlich kannten sie sich also gut.[17]
Blaschkes Namen treffen wir in der Wiener Stadtzusammenschreibung zuerst 1794: “Blaschke, Johann, 1794. akad. Mahler, Stadt No 948, Wohnbogen No 12167”.[18] Das einstige Haus Nummer 948 stimmt mit dem Gebäude an der Ecke der heutigen Himmelpfortgasse 5 und Rauhensteingasse 12 überein.[19] Die sich in der Nähe des Stephansdomes und des bis 1877 als Lehr- und Ausstellungssaal der Wiener Akademie der bildenden Künste benutzten St. Anna-Gebäudes (Annagasse – Ecke Kärntnerstraße)[20] befindliche Himmelpfortgasse bekam ihren Namen von dem hier stehenden, im 13. Jahrhundert gegründeten Nonnenkloster. Das Kloster löste Joseph II. 1783 auf, im nächsten Jahr wurde das Gebäude abgerissen, um an seine Stelle Wohnhäuser zu bauen.[21] In der Gasse sind mehrere namhafte Gebäude zu finden – neben dem Palast des Prinzen Eugen von Savoyen (Himmelpfortgasse 8), den 1704 mit Einbezug früherer Gebäude Lucas Hildebrand und Josef Emanuel Fischer von Erlach erbaut haben – zum Beispiel der einstige Palast der ungarischen Rákóczi-Familie (Himmelpfortgasse 13), der 1773 in den Besitz von Joachim Egon Fürstenberg überging.[22] Nicht nur mit Ungarn, sondern auch der Geburtsstadt von Johann Blaschke, Preßburg, hat die Geschichte des Gebäudes Himmelpfortgasse 6 gegenüber dem Wohnhaus von Blaschke Verbindung. Das fünfgeschössige barocke Gebäude, das an der Stelle des einstigen Himmelpfortbades mittelalterlichen Ursprungs erbaut wurde, erbten nach dem Tod des Besitzers Franz Rupp 1751 seine Kinder. „Johanna hinterliess ihren Anteil mit Testament, dat. Pressbuerg, 14. Mai 1782 ihrem Gatten, dem kgl. Ung. Hofkamerrat und Archivdirektor Daniel von Tersztyansky…” Das Haus kauften von den Erben 1792 der aus Ungarn stammende „k.k. Hoftrakteur und bgl. Koch Ignaz Jahn” und seine Frau Katharina. 1772 wurde der damals 28-jährige Ignaz Jahn von Maria Theresia in Schönbrunn als Koch beschäftigt, er arbeitete aber auch im Augarten – er fertigte zum Beispiel um 1775 das Essen für die von Mozart dirigierten Morgenkonzerte. Jahn eröffnete 1792 im Erdgeschoss seines Hauses eine Gaststätte, wo 1797-ben Beethoven ein Konzert gab. Das Haus Himmelpfortgasse 14 war einst im Besitz des Esztergomer Erzbischofs György Szelepcsényi, und obwohl in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts an der Stelle des alten ein neues Haus erbaut wurde, behielt das hier wirkende Gasthaus seinen alten „Schildnamen“: Zur ungarischen Krone.[23]
Blaschke wohnte 1798 noch im gleichen Haus, die städtische Zusammenschreibung erwähnt ihn aber in diesem Jahr – sonderlicherweise – als Schüler der Akademie: „Blaschke, Johann, 1798 akad. Zögling. Stadt No 948, Wohnbogen No 12168”
Im Wiener Stadt- und Landesarchiv ist der Heiratsvertrag von Johann Blaschke erhalten (Abb. 7), den der Künstler am 19. Dezember 1798 mit Elisabeth Burger abschloss. Auf die Rückseite des Vertrages wurden am 22. April 1833 – vermutlich im Laufe der Nachlassvollstreckung – die Angaben bezüglich des am 11. April 1833 erfolgten Todes von Blaschke aufgeführt, die Witwe konnte diesen Vertrag als Bescheinigung einreichen.[24] Auf dem Heiratsvertrag sieht man neben Blaschkes Unterschrift auch seinen Stempel mit dem Zimierwappen. Einer der Zeugen des Vertrages war der Zeichner Ludwig Maillard, der bis zu seinem Tod 1806 an zahlreichen Buchillustrationen mit Blaschke zusammengearbeitet hat (Abb. 3, 6), und der vermutlich nicht nur Mitarbeiter, sondern auch Freund des Preßburger Kupferstechers war. Ihre ersten – mir bekannten – Arbeiten entstanden 1796[25]. Ihre bedeutendste gemeinsame Arbeit waren die Illustrationen des von Franz Schraembl 1797 begonnenen, mehrere Jahre dauernden, großangelegten Wieland-Nachdruckes.[26]
 „Ludwig Maillard, Second Lieutenant bey dem K: K: Acc: Chor:…“ – ist auf dem Heiratsvertrag zu lesen: Maillard war also Offizier des 1797, bei der Annäherung der Napoleonischen Truppen an der Wiener Akademie der bildenden Künste aufgestellten, aus vier „Compagnien“ bestehenden „akademischen Corps“. Die Befehlshaber der militärische Ausbildung erhaltenen, uniformierten und bewaffneten Schüler waren die Professoren der Akademie, unter ihnen der 64-jährige Jacob Schmutzer. Zum bewaffneten Aufstand der Akademieschüler kam es zum ersten Mal 1741 unter der Führung von Jacob van Schuppen, aber „akademisches Corps“ wurde auch während der französischen Invasion 1805 aufgestellt, und bewaffnet kämpften die Mitglieder der „akademischen Legion“ auch in der Wiener Revolution 1848.[27] Die Tradition der „akademischen Corps“ reicht übrigens zu den mittelalterlichen – meist die aus einem Land stammenden Studenten vereinenden – Studentenverbänden der Universitäten zurück, ihr militärischer Charakter kann mit dem, die Universitätsstudenten seit der frühen Neuzeit betreffenden Recht Waffen zu tragen in Zusammenhang gestanden haben.
   Wir wissen nicht, wie lange Blaschke nach 1798 in der Himmelpfortgasse gewohnt hat, das ist aber sicher, dass der bedeutende ungarische Dichter und Literaturorganisator Ferenc Kazinczy in seinen Aufzeichnungen um 1802-03 die Adresse zahlreicher Wiener bildender Künstler (Heinrich Füger, Johann Baptist Lampi, Franz Zauner, Hubert Maurer, Vinzenz Georg Kininger, Clemens Kohl usw.) festhält, bei Blaschke steht dort die folgende Adresse: Auf d. neuen Wieden Favoritstrasse No 537.”[28] 1807 ging der Ungar János Tőkés auf die Bitte von Kazinczy mehrmals in die Wiener Wohnung Blaschkes, um sich nach den Illustrationen zu einem Buch von Kazinczy zu erkundigen, fand ihn aber keinesmal zu Hause. Im Brief über die Besuche kommt die Adresse des Kupferstechers nicht vor, es geht aber hervor, dass Blaschke auch zu dieser Zeit noch die Akademie der bildenden Künste besuchte – vielleicht zum Besprechen von Arbeitsaufträgen, eventuell zur Pflege der Kontakte mit seinen früheren Professoren oder Kommilitonen. „In der Akademie hatte ich einmal das Glück zu seiner Person und da sagte ich, dass ich ihn zu Hause besuchen werde, aber zur besprochenen Zeit fand ich ihn auch nicht. Das letzte Mal, als ich bei Blaschke war, fand ich Herrn Ocsowszky ebenfalls dort, der ähnlicherweise Blaschke suchte.”[29] Der in Wien wohnhafte Pál Ocsovszky – einstiger Erzieher von Ferenc, dem jüngeren Sohn des siebenbürgischen Kanzlers Sámuel Teleki, später Kurator der Wiener Bibliothek des Kanzlers – versah nicht nur unter den ungarischen und Wiener Wissenschaftlern und Schriftstellern Vermittlungsaufgaben,[30] sondern trat gelegentlich auch mit den Künstlern der Kaiserstadt in Kontakt.
1813 wohnte Blaschke – wie es aus der Adressierung der Nachricht von Kazinczy an den Kupferstecher hervorgeht – in Wieden.[31]Unter den Angaben der in Wien ansässigen Schriftsteller und bildenden Künstler veröffentlicht Franz Böckh 1822 auch die Adresse von Johann Blaschke, gemeinsam mit der Adresse von einem ebenfalls in Wieden wohnenden Kupferstecher namens Conrad Blaschke, diesen Künstler erwähnt aber das Saur Allgemeines Künstlerlexikon nicht, und auch anderswo fand ich keine Angabe über ihn.[32]
            Böckh berichtet im nächsten Jahr in der Rubrik „Kleine Zusätze, Wohnungs- und andere Veränderungen” des zweiten Bandes der Wien-Beschreibung über die Wohnsitzänderung von Johann Blaschke.[33]
Auf Blaschkes akademische Kontakte weist nicht nur das hin, dass 1822 zwei seiner Zeichnungen, 1828 ein Kupferstich von ihm in den Ausstellungen der Institution gezeigt wurden, sondern auch das, dass die 1822 ausgestellten Porträts zwei Lehrer der Akademie, den Korrektor Franz Xaver Petter und Professor Sebastian Wegmayr darstellten, die beide Blumenmalerei unterrichteten.[34]
      Aus dieser Information können wir übrigens auch darauf schlussfolgern, dass Blaschke gelegentlich nicht nur als Kupferstecher, sondern auch als Zeichner tätig war. Den größeren Teil seines Oeuvres aber gaben jedenfalls die Kupferstiche, in meinen bisherigen Nachforschungen fand ich nämlich keine einzige Buchillustration von ihm, wo sich Blaschke als Zeichner ausgegeben hätte. Die Arbeitsteilung zwischen den Künstlern, die die Illustration zeichneten und stachen, die sich in den Pariser Buchfertigungsateliers des 18. Jahrhunderts – zum Beispiel in dem von Johann Georg Wille geleiteten, als einer der Vorbilder der Wiener Kupferstich-Akademie von Schmutzer geltenden, herausbildete, war auch für die Wiener Akademie charakteristisch. Es kam sehr selten vor, dass ein Künstler als Zeichner und Stecher der Illustrationen mit gleicher Intensität gearbeitet hat.[35]Man muss allerdings betonen, da es zahlreiche solche Stiche gibt, wo der Name des Zeichners nicht aufgeführt ist, nur die Bezeichnung „Blaschke sc.“ – also Blaschke sculpsit [stach] (Abb. 2 und 5), ist es nicht auszuschließen, dass in einem Teil dieser Blaschke auch als Zeichner gearbeitet hat.
            Das 1828 an der Akademie ausgestellte Werk war ein großformatiger Kupferstich, der Johannes den Täufer als Kind darstellt:
„114. Johannes mit dem Lamme. Nach Murillo. Gestochen von Johann Blaschke.”[36] Diese hervorragende Illustration wurde zu jenem vierbändigen, repräsentativen Album gefertigt, das der in Wien und Prag wirkende Buchhändler Carl Haas zwischen 1821 und 1828 – der Tradition der exklusiven Kupferstich-Ausgaben des 17.-18. Jahrhunderts, die die wertvollsten Kunstwerke berühmter Künstler und Kunstsammlungen vorstellte, folgend – herausgab, und das die Reproduktionen der bedeutendsten Werke der fürstlichen Sammlung der Wiener Belvedere-Galerie enthielt.[37] Die nach Sigmund Pergers Zeichnungen von verschiedenen Kupferstechern gefertigten Illustrationen ergänzten deutsch- und französischsprachige Kunstbeschreibungen. In den pro Band 60 Bilder enthaltendem Album sind u.a. die Stiche von Johann Neidl, Josef Hyrtl, Josef Kowatsch, Blasius Höfel, Kilian Ponheimer, bzw. dem Dresdner Rosmäsler und dem Londoner J. Scott zu sehen. Blaschke fertigte für die vier Bände insgesamt 14 Bilder, darunter den nach Murillos Gemälde gefertigten, an der Akademie ausgestellten Stich (III. Band, 1825.) (Abb. 8).
Im Wiener Stadt- und Landesarchiv finden wir auch Angaben zum Tod von Johann Blaschke.[38] „Blaschke Johann, acad. Kupferstecher, Herkunft von Pressburg…Wieden 354 am Schlagfluß… in alt 64 J.” – ist mit dem Datum 11. April 1833 im Sterberegister Protokolle zu lesen (172, 1833, A-H). Über den Tod des akademischen Kupferstechers Blaschke berichtete auch die Wiener Zeitung.[39] 1833 wohnte also Blaschke – seit wann, dass wissen wir vorerst nicht – im Wieden 354, im jetzigen 4. Bezirk, auf der Wiedner Hauptstraße.[40] Jene Angabe, das in Felix Czeikes Lexikon zu lesen ist, aus der Arbeit von Hans Pemmer und Franz Englisch übernommen wurde, dass Johann Blaschke früher im 3. Bezirk, in der Marokkanergasse 25 (Rennweg 13) gewohnt hat, scheint ein Irrtum zu sein: Der von Pemmer und Englisch erwähnte mährische Maler: „Blaschke Johann, akad. Maler. Geboren Lobwik, Mähren“[41] war vermutlich nicht identisch mit dem in Preßburg geborenen Kupferstecher Johann Blaschke.
Im Pfarramt der Paulanerkirche (Wien, Paulanergasse 6) in der Nähe des einstigen Wieden 354 – das Haus also, wo Blaschke vor seinem Tod gewohnt hat – fand ich im Sterbebuch des Jahres 1833 Blaschkes Angaben nicht, und sein Name ist auch im Register der Grabstellen der Wiener Friedhöfe nicht vertreten.[42] Darüber also, wo er zur Ruhe gesetzt wurde, haben wir vorerst keine Kenntnisse.
Johann Blaschkes Ehefrau verstarb am 1. April 1839, damals wohnte sie im Wieden 330, im heutigen Haus Neumanngasse 12 – Floragasse 8. [43]
            Zur zeitgenössischen Bekanntheit von Johann Blaschkes Tätigkeit kann als Beitrag dienen, dass eine Wien-Präsentation von 1822 zwei seiner Buchillustrationen erwähnt,[44] und seine Adresse veröffentlichte – wie wir gesehen haben – auch Franz Böckh. In der Wien-Beschreibung von Johann Pezzl aus dem Jahre 1826 hingegen finden wir seinen Namen nicht unter den in Wien lebenden Künstlern.[45] Im zwei Jahre nach Blaschkes Tod erschienenen, oben genannten Lexikon ist ein ausführlicher Artikel über ihn, der zahlreiche seiner Werke erwähnt – darunter die ins Belvedere-Album von Haas gefertigten Blätter – sein Name und seine Tätigkeit mag also damals in Österreich bekannt gewesen sein.[46]
 
                                                                                     Papp Júlia PhD
                                                                                                                                    

[1] Lotte von Eynern: Die Wiener Buchillustration von 1770-1820. In: Mitteilungen des Vereines für Geschichte der Stadt Wien. Band XIII/XIV. Wien 1933. 1-42.
[2] Auch die neuesten Lexikonartikel, die die Tätigkeit Blaschkes bekannt machen, erhalten keinen bibliografischen Hinweis auf die Studie. Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien. Band 1. Wien, 1992. 397.; Saur Allgemeines Künstlerlexikon. Band 11. München-Leipzig 1995. 437.
[3] Dénes Pataky: A magyar rézmetszés története (Die Geschichte des ungarischen Kupferstiches), Budapest, 1951. 88-91.
[4] Oesterreichische National-Encyclopädie. Wien, 1835. I. 307-308. Blaschke fertigte wirklich mehr als hundert Stiche zu Wiener Wieland- bzw. Schiller-Gesamtausgaben, aber nicht nur für Anton Doll, sondern auch für andere Verleger – z.B. Franz Schraembl. Ich fand aber nur vier Goethe-Bände mit seinen Stichen (Benvenuto Cellini: Eine Geschichte des XVI. Jahrhunderts. Nach dem Italien’schen von J. W. von Göthe. Braunschweig. 1798. I-II. Theil; Theater von Goethe. Faust I. Wien 1816.; Goethe’s Gedichte. Wien 1816.), sowie eine Goethe-Gesamtausgabe aus Deutschland, von deren 55 Bänden Blaschke drei illustriert hatte (Goethe’s Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. Stuttgart und Tübingen. 9-10. Band 1827, 15. Band 1828.).
[5] Ovids Verwandlungen. In Kupfern vorgestellt, und mit nöthigen Erläuterungen versehen. Wien, 1791.; Pittoreskes Welt-Album; oder neueste Sammlung von 160 mahlerischen Ansichten… aus allen fünf Welttheilen… von F. C. Weidmann. Wien. 1843.
[6] Zum Kontakt von Johann Blaschke und den Buchverlegern vgl.: Júlia Papp: Relations among illustrators and publishers in Vienna on the turn of the 18th and 19th century mirrored in the works of Johann Blaschke. Vorgelesen in der Konferenz “Kommunikation und Information im 18. Jahrhundert. Das Beispiel der Habsburgermonarchie”, 26-28. April 2007 Wien, Österreichische Nationalbibliothek. Das Material der Konferenz erscheint schriftlich.
[7] Bratislava, Stadtarchiv (Archiv hlavnévo mesta Bratislavy) Geschwister: Frantiska (geb. 2. März 1765.) und Maria Josephina (7. Mai 1766.). Gebrüder: Ján Leopold (geb. 14. November 1768.) und Josephus (geb. 12. Dezember 1770). Matrika. zväzok 587/strana 90/čislo 856/857; Matr. zv.: 586/str. 311/č. 274; Matr. zv.: 586/str. 512/č. 397; Matr. zv.: 586/str. 829/č. 928.
[8]  „Hoftheater S.R.19 (30 Mar 1782 – 18. Apr 1783) p. 30. Ausgabe. Auf Besoldungen des Orchestre bey deutschen Schau, und Singspielen von 1ten Aprilis ’782 bis Ende Martii 1783.
Vermög beyliegende Consignation No 7, Violini 1mi…[…], …Dem Blaschke also                                                          350-“ Dorothea Link: The National Court Theatre in Mozart’s Vienna. Sources and Documents 1783-1792. Oxford, 1998. 406.
[9]„Dem Plaske an Monat 29f 10x von 1ten März 1788 bis Ende Jenner 1789 auf 11 Monate; so dann gestorben. 320   50.” Dorothea Link (Anm. 8), 1998. 431.
[10] Aufnahms-Protokoll für die academischen Schüler vom Juli 1765 bis Juli 1795 (Band 2.) 78. In: Universitätsarchiv der Akademie der bildenden Künste Wien, Protokolle bzw. Namensregister der akademischen Schüler 1765-1795 bis 1794-1808 (Bde. 2-5)
[11]Verzeichnis aller in der kaiserl. königl. Haupt- und Residenzstadt Wien mit ihren Vorstädten befindlichen Häuser…von Anton Beysel, Stadt Wiener Bauinspektor. Wien 1829. 90.; Winkler’s Orientierungs-Plan der k.k. Reichshaupt und Residenzstadt Wien mit ihren acht umliegenden Vorstadt-Bezirken. [o. O.], [o. J.]
[12] Namen Verzeichniß deren die Accademie bildender Künste in der Mahler- Bildhauer und Landschafts-Schule frequentierenden Schüller 1787-1807 (Band 3.) 6.; Alphabetisches Nahmenn Register, derjenigen Schüller, welche in dem Academischen Prothocoll bey dem Model und Antiken eingetragen sind. Von Jahr 1794. (Band 4.) 11.; Prothocoll der bey dem Modell und Antiken in der Schule der Mahlerey k. k. vereinigten freyen Accademie der bildenden Künste frequenthierenden Schülern vom Jahre 1794-1808. (Band 5.) 4v. In: Universitätsarchiv der Akademie… (Anm. 10)
[13]Beschreibung der kaiserl. königl. Akademie der bildenden Künste von Anton Weinkopf. Wien 1783. Mit dem gleichen Titel, im gleichen Band: II. Theil. 1790. 1875 erschien der Nachdruck des 1783 veröffentlichten ersten Bandes, und da erschien zum ersten Mal der 1790 geschriebene II. Teil.
[14] Österreichische National-Encyclopädie…(Anm. 4), 1835. 308.
[15] Ulrich Thieme – Felix Becker: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. 21. Band. Leipzig, 1927. 200.
[16]Die Hauptgötter der Fabel in Kupfern, mit ihrer Geschichte und ursprünglichen Bedeutung. Wien 1793. Herausgegeben von den Unternehmern von Ovids Verwandlungen.
[17] Taschenbuch für Dichterfreunde. Mit 13 von Herrn Kohl gestochenen Kupfern. Wien, 1806.; Taschenbuch für Dichterfreunde. Mit 13 von Herrn Blaschke gestochenen Kupfern. Wien 1809.
[18] Konskriptionbogen (Bi-Ble)., Wiener Stadt- und Landesarchiv.
[19] Anton Beysel (Anm. 11), 1829. 28; Karl August Schimmer: Ausführliche Häuser-Chronik der innern Stadt Wien… Wien 1849. 179-180.; M. Winkler’s Orientirungs Schema von Wien. Ohne Ort, ohne Jahr (1863?) I. Band. 87.; Kataster Reichs- Haupt- und Residenz-Stadt Wien. Verfasst von Jos. Schlessinger. Wien 1885. 22.; Paul Harrer: Wien seine Häuser, Menschen und Kultur. 5. Band. I. Teil. 1955. Manuscript. 159.
[20]Walter Wagner: Die Geschichte der Akademie der bildenden Künste Wien, Wien 1967, 49f.
[21] Richard Perger: Straßen, Türme und Basteien. Das Straßennetz der Wiener City in seiner Entwicklung und seinen Namen. Wien, 1991. 62.
[22] Wilhelm Kisch: Die alten Strassen und Plätze Wien’s und ihre historisch interessanten Haeuser. Cosenza 1967 [ursprünglich Wien 1883] 480-483.; Paul Harrer (Anm. 19), 1955. 176-177.
[23]Paul Harrer (Anm. 19), 1955. 190-191, 215.
[24] Magistratisches Zivilgericht: Index Testamente 1797-1850. Blaschke Johann/219/1833. Wiener Stadt- und Landesarchiv. Über die im Archiv der Wiener Pensionsgesellschaft bildender Künstler erhaltenen Dokumente über Blaschkes Geburt, Eheschließung und Tod siehe: Dr. Cyriak Bodenstein: Hundert Jahre Kunstgeschichte Wiens 1788-1888. Wien 1888. 29.
[25] Wiener Damenkalender zum Nutzen und Vergnügen auf das Jahr 1796.
[26]Sämmtliche Werke von C. M. Wieland. Wien. 1797-(1815).
[27] Carl von Lützow: Geschichte der Kais. Kön. Akademie der bildenden Künste. Festschrift zur Eröffnung des neuen Akademie-Gebäudes. Wien. 1877. 88, 108.
[28] Dunamelléki Református Egyházkerület Ráday Levéltára, Szemere Tár (Ráday-Archiv des Reformierten Kirchendistrikts der Donaugegend; B 14), Band I., XXXI. Vgl.: István Fried: Képzőművészeti látás és kultúra Magyarországon a 19. század elején (Künstlerisches Sehen und Kultur in Ungarn am Anfang des 19. Jahrhunderts) In: Ars Hungarica (XVII) 1989/2. 156.
[29] Kazinczy Ferenc levelezése. Közzéteszi Dr. Váczy János. (Korrespondenz von Ferenc Kazinczy. Veröffentlicht von Dr. János Váczy) V. Band. Budapest, 1894. 110.
[30] Sándor Enyedi: Ocsovszky Pál levelei Aranka Györgyhöz. (Briefe von Pál Ocsovszky an György Aranka) In: Magyar Könyvszemle (109) 1993. 94-102.
[31] „An den Hrn. Academischen Kupferstecher Blaschke. Wien, Auf der Wieden. Im Neumannsch. Haus.” Kazinczy Ferenc levelezése…(Anm. 29), X. Band, Budapest, 1900. 498-499.
[32] „Blaschke Conrad, Kupferstecher. Auf der Wieden Nr. 242.
   Blaschke Johann, Kupferstecher. Auf der Wieden Nr. 192.” Wiens lebende Schriftsteller, Künstler und Dilettanten im Kunstfache. Ein Handbuch für Einheimische und Fremde. Heraus gegeben von Franz Heinrich Böckh. Wien, 1822. 245.
[33] „Blaschke Johann (S. 245). In der Leopoldstadt Rothenkreuzgasse No. 295.” Merkwürdigkeiten der Haupt- und Residenz-Stadt Wien und ihrer nächsten Umgebungen. Ein Handbuch für Einheimische und Fremde. Heraus gegeben von Franz Heinrich Böckh. Zweyter Theil. Wien, 1823. 55.
[34] „117. Portrait. Herr F. X. Petter, Corrector an der k. k. Akademie der bildenden Künste. Zeichnung von Joh. Blaschke…
…119. Portrait. Herr S. Wegmayer, Professor an der k. k. Akademie der bildenden Künste. Zeichnung von Joh. Blaschke.” Kunstwerke, öffentlich ausgestellt im Gebäude der österreichisch-kaiserlichen Akademie der bildenden Künste bey St. Anna. Im Jahre 1822. Wien. 8. Über Franz Xaver Petter: Carl von Lützow (Anm. 27), 1877. 86, 99-102. usw.; Ulrich Thieme – Felix Becker (Anm. 15), Band 26, Leipzig. 1932. 507.; Walter Wagner (Anm. 20), 1967. 412. Über Sebastian Wegmayr: Carl von Lützow (Anm. 27), 1877. 86, 180-182.; Ulrich Thieme – Felix Becker (Anm. 15), Band 35, Leipzig. 1942. 254.; Walter Wagner (Anm. 20), 1967. 417.
[35] Lotte von Eynern (Anm.1), 1933. 3-4.
[36]Kunstwerke, öffentlich ausgestellt im Gebäude der österreichisch-kaiserlichen Akademie der bildenden Künste bey St. Anna. Im Jahre 1828. Wien. 10.
[37] Carl Haas: Kaiserliche – königliche Bilder-Gallerie im Belvedere zu Wien. Nach den Zeichnungen des k. k. Hofmahlers Sigm. V. Perger, in Kupfer gestochen von verschiedenen Künstlern. I-IV. Wien und Prag. 1821-1828.
[38] Varia Bi – Bl: Blaschke Johann, Akademischer Kupferstecher, Memorabilien 1814-39, 123v. Wiener Stadt- und Landesarchiv.
[39] Österreichisch-Kaiserliche privilegierte Wiener Zeitung. Dinstag, (sic!) den 16. April 1833. No. 87. 352.
[40] Laut einer Publikation vom Anfang des 19. Jahrhunderts ist das Wieden 354 in der Rittergasse zu finden. Anton Beysel (Anm. 11), 1829. 97. Laut M. Winkler’s Orientirungs Schema…(Anm. 19), 321. ist das einstige Wieden 354 die jetzige Wiedner Hauptstraße 55, in Felix Czeikes Lexikon die Wiedner Hauptstraße 43. Historisches Lexikon…(Anm. 2), 1992. 397.
[41] Historisches Lexikon…(Anm. 2), 1992. 397., Landstraßer Häuserchronik von Hans Pemmer und Franz Englisch. 1958. Band V., 162. Wiener Stadt- und Landesarchiv.
[42] Stefan Rechwitz: Gesamt-Register zu den Friedhofs-Monographien. A-K. Manuskript. Ohne Ort, ohne Jahr. Wiener Stadt- und Landesarchiv.
[43]„1. April 839 Frau Elisabeth Blaschke, akadem. Kupferstecher’s Witwe alt 62 Jahr, auf den Wieden Nr 330…“Varia Bi – Bl: Memorabilien 1814-39. Jahr 168v. Wiener Stadt- und Landesarchiv. Zur Identifizierung des Hauses: M. Winkler’s Orientirungs Schema…(Anm. 19), 319. Der zeitgenössischen Publikation von Anton Beysel zufolge ist das Wieden 330 in der Großen Neugasse zu finden. Anton Beysel (Anm. 11), 1829. 97.
[44]Emil Karl Blümml – Gustav Gugitz: Von Leuten und Zeiten im alten Wien. 1822. 275, 367.
[45]Johann Pezzl’s Beschreibung von Wien. Siebente Ausgabe, verbessert und vermehrt von Franz Ziska. Wien 1826. 411-442.
[46]Österreichische National-Encyclopädie…(Anm. 4), 1835. 307-308.